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Einige Beispiele für Studien- und Forschungsprojekte









3D-Echtzeit-Visualisierung: „Hängende Gärten“ – Wettbewerbsentwurf von Walter Gropius 1927/28, (v2)

26. Oktober 2011 – 9. Januar 2012 im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin 24. Juli bis 9. Oktober 2011 in der Stiftung Moritzburg, Halle

Daniel Ackermann, Christine Fuhrmann, Bernd Hanisch

2011, 2012 | Institut CA&D e.V. | XXL Projekt, Forschung



Beitrag zur Ausstellung „Eine Stadtkrone für Halle Saale – Walter Gropius im Wettbewerb“ der Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt in Halle und dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin



In der Ausstellung im Bauhaus-Archiv in Berlin wurde eine überarbeitete Fassung als Video gezeigt. Die erste Version wurde in der Stiftung Moritzburg als automatisierte Echtzeitanwendung (Virtual Reality) präsentiert.

Auszug aus der Pressemitteilung der Burg vom 01. November 2011

Die Ausstellung „Eine Stadtkrone für Halle Saale“ ist in Berlin angekommen. Vom 26. Oktober 2011 bis zum 9. Januar 2012 zeigt das Baushaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin die Pläne und Modelle des außergewöhnlichen Architekturwettbewerbes von 1927.

Mit der Ausstellung, die auf ihrer ersten Station vom 24. Juli bis 9. Oktober 2011 in der Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt in Halle zu sehen war, wurde ein hallescher Architekturwettbewerb nach über 80 Jahren neu ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.

Die Entwürfe stehen für die Bandbreite visionärer Phantasien und deren Einfluss, sowohl auf das „echte Bauen“ als auch auf das Selbstverständnis der Architekten und Künstler während der 1920er Jahre. Der Schwebezustand zwischen Utopie und gebauter Wirklichkeit macht es möglich, die innovativen Konzepte der Architekten nachzuvollziehen und zu zeigen, wo und wie sie die überkommenen Traditionen überwunden und neue Wege beschritten haben. Dadurch werden architektonische und städtebauliche Entsprechungen zu den geistigen, kulturellen Strömungen ihrer Zeit plastisch gemacht.


Die Ausstellung in der Stiftung Moritzburg zeigt exemplarisch, wie sich die Ideen der Moderne in den 1920er Jahren auch architektonisch in der Stadt Halle auswirkten, und ermöglicht einen neuen Blick auf die hallesche Kultur- und Architekturpolitik zur Zeit der Weimarer Republik. Zur Teilnahme an dem hochkarätigen Wettbewerb wurden die bedeutendsten Architekten des „Neuen Bauens“ in Deutschland eingeladen: Walter Gropius, Hans Poelzig, Peter Behrens, Emil Fahrenkamp, Paul Bonatz und Wilhelm Kreis. Auch zahlreiche hallesche Architekten und Künstler reichten Entwürfe ein, darunter Karl Völker und Richard Schmieder.

Ein Bestandteil der Ausstellung ist eine 3D-Echtzeit-Visualisierung der „Hängenden Gärten“ von Walter Gropius, die seinen Wettbewerbsentwurf von 1927/28 dem heutigen Betrachter interaktiv näherbringt. Die 3D-Darstellung macht es möglich, sich ungehindert an beliebigen Standpunkten auf dem virtuellen Gelände zu bewegen und gibt eine Antwort auf die Frage, wie die Stadtkrone für Halle Saale ausgesehen hätte, wenn Walter Gropius den Entwurf seinerzeit ausgeführt hätte. Die Computersimulation wurde in Zusammenarbeit mit Christine Fuhrmann an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle von Daniel Ackermann und Prof. Bernd Hanisch erarbeitet.

Das Ausstellungsprojekt der Stiftung Moritzburg entstand in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der MLU Halle-Wittenberg, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und dem Bauhausarchiv/ Museum für Gestaltung, Berlin. Die Wüstenrot Stiftung und die Kulturstiftung der Länder unterstützten die Restaurierung der Pläne von Walter Gropius aus dem Bauhaus-Archiv, der Bauverein Halle Leuna die Ausstellungsstation in der Stiftung Moritzburg.

Idee und Konzept zur Ausstellung:
Dipl.-Ing. M.sc. Christine Fuhrmann, Akademische Mitarbeiterin, BTU Cottbus, und Kuratorin der Ausstellung
Prof. Dr. Leonhard Helten, Kunsthistoriker, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas an der MLU Halle-Wittenberg, Kurator der Ausstellung

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:
„Eine Stadtkrone für Halle Saale. Walter Gropius im Wettbewerb“, Hrsg. von Christine Fuhrmann und Leonhard Helten für die Stiftung Moritzburg,
Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt und das Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin. Mit einem Vorwort von Katja Schneider und Beiträgen von Leonhard Helten und Christine Fuhrmann
132 Seiten, 24 x 21,5 cm, 90 Abbildungen, ISBN 3-86105-049-8, erhältlich im Museumsladen für 19,80 Euro.


26. Oktober 2011 – 9. Januar 2012
Eine Stadtkrone für Halle Saale – Walter Gropius im Wettbewerb
Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung
Klingelhöferstraße 14
10785 Berlin
www.bauhaus.de
Öffnungzeiten:
Mittwoch bis Montag 10-17 Uhr, Dienstag geschlossen

Kategorie: Virtual Reality, Visualisierung 






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